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Was in einer Sprechblase steckt © geralt – pixabay.com

Was in einer Sprechblase alles drin steckt?

Was in einer Sprechblase steckt, geht weit über einzelne Worte hinaus – sie steht sinnbildlich für Austausch, Gedanken und zwischenmenschliche Kommunikation. In Design, Werbung und visueller Kommunikation werden Sprechblasen gezielt eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Botschaften emotional zu verstärken. Ihre Wirkung entsteht dabei oft durch die Verbindung aus Sprache, Symbolik und Persönlichkeit. Der Text zeigt auf, was in einer Sprechblase steckt und warum dieses Zeichen bis heute eine so starke kommunikative Wirkung entfaltet.

Die Geschichte der Sprechblase

Hätten Sie's gedacht? Schon im Mittelalter gab es einen Vorläufer der Sprechblase. Sogenannte Spruchbänder sollten in Gemälden und Druckgrafiken Gesprochenes andeuten. Diese flatternden Bänder wandelten sich im 19. Jahrhundert in satirischen Grafiken schnell in das um, was sie heute sind: voll ausgebildete Sprechblasen, die durch Textfeld und Hinweisstrich zum Redenden das wiedergeben, was er gerade sagt. Der erste „moderne“ Comic, das in ein gelbes Nachthemd gekleidetes „Yellow Kid“, war stilprägend: Spätestens seit diesem Werk verzichten nur noch wenige Comics auf das typische Stilmittel.

Das Erfolgsrezept: Stil zeigen

Wie Sprechblasen gestaltet sind, hängt vom Inhalt und Genre des Comics ab. Manche Zeichner haben sich einen ganz eigenen Stil bei der Gestaltung der Sprechblasen zugelegt – eine Art Markenzeichen, mithilfe dessen sie erkannt werden wollen. In den USA, Frankreich und Belgien wurde der Text handschriftlich eingefügt. In Deutschland ersetzte man ihn aus Preisgründen durch maschinell eingefügte Schriftzeichen, die die Comic-Grafik empfindlich störten: Anders als bei den liebevollen handschriftlichen Texten füllten sie die Blasen nicht optimal aus. Gleichzeitig gab es keine Variation im Schriftbild – Stimmungsänderungen des Sprechers blieben unerkannt.

Wir haben natürlich aus der Geschichte der Sprechblase gelernt. Inhouse-Trainings von der Stange, um Kosten zu sparen, oder Tipps am Fließband, weil das billiger ist: Das praktizieren wir nicht.

Die individuelle persönliche Weiterentwicklung der Teilnehmer in unseren offenen Seminaren und maßgeschneiderte Trainingskonzepte für Inhouse-Seminare – das zeichnet uns aus

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